Die Green Think Tank Schule ist eine Schule für anwendungsorientiertes Lernen mit dem Fokus auf nachhaltige Themen und Zukunftstechnologien.

Thematisch liegt der Fokus auf

Nachhaltigkeit

Das Verständnis für den Ursprung ökologischer Probleme und der daraus resultierenden Herausforderungen soll an unserer Schule gefördert werden. Dafür werden Probleme beleuchtet, bestehende Lösungen gesammelt und eigene Lösungen erarbeitet. Ganzheitliches Denken wird hier entwickelt. Was hat mein Konsum für einen Effekt? Wo geht der Müll hin, wenn er bei mir verschwunden ist? Braucht mein Körper Fertigprodukte? Was braucht er, damit er gesund bleibt? Was bedeutet es ressourcenschonend zu leben? Wir wollen mit den Schülern ein Gebäude schaffen, das CO2-neutral ist. Unsere Schüler sollen globale Abhängigkeiten verstehen, von Experten aufgeklärt sein und Lösungen erarbeiten, die auch praktisch umgesetzt werden.

Zukunftstechnologien
Hier geht es nicht nur um die voranschreitende Digitalisierung, sondern auch um Robotics-Technologien. Die in der Schule neu beginnenden Schüler sind Native Digitals. Es wird in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Digitalwerkstätten ein natürlicher Umgang mit Medien und Technologien erarbeitet.
Die voranschreitende Digitalisierung soll einen Zweck erfüllen: Unsere Lebensprozesse vereinfachen. Wir identfizieren mit den Schülern gemeinsam, welche Prozesse wir vereinfachen wollen, haben frei zugängliche Wissenscomputer, Touchscreens für Besprechungen in Teamarbeiten, interaktive Apps zur Wissensvertiefung und für selbständiges Erlernen neuer Wissensgebiete. Codingkurse gehören für uns genauso zur Basisausbildung wie das Beurteilung von Websites sowie der Umgang mit den Medien und das Verständnis von Shitstorms in sozialen Medien.

Zur Erfüllung der Projekte arbeiten wir mit Unternehmen zusammen, die uns fachlich unterstützen können, um allen Schülern die Freude an WiMINT-Fächern zu ermöglichen.

Als Inspiration integrieren wir neben Menschen auch Technik in unseren Alltag. So gibt es einen Monitor, der in Endlos-Schleife nachhaltige Projekte zeigt. Die Schüler dürfen sich dort informieren und inspiriert dadurch weiterdenken, was möglich sein kann.

Welche Projekte, Angebote und Materialien dabei eine Rolle im Alltag spielen findest du hier >>

 

Der Grundgedanke

Jeder Mensch nimmt als Kind Einflüsse wertfrei auf. Die Schaffenskraft von Kindern ist unendlich. Durch äußere Einflüsse wird diese Schaffenskraft gelenkt und manchmal auch gebremst. Wir versuchen sie in ein System zu erziehen, dass nicht auf die Individualität der Kinder eingeht. Deswegen werden sie gelabelt mit – begabt, nicht begabt, hyperaktiv, schüchtern und noch vielem mehr.

Wir wollen in unserer Schule diese Schaffenskraft und Lernlust nutzen, um anwendungsorientiert den Schülern Wissen und Kompetenzen zu vermitteln. Dabei bedienen wir uns des modernen Führungsprinzip in Unternehmen und stellen nur die eine Frage: Was brauchst du?

Unsere Schüler sind bereits und werden vermehrt mit den Folgen unseres Konsums und der Ausbeutung von Natur und anderen Nationen konfrontiert. Sie brauchen Lösungen, die wir noch nicht haben.

Die Green Think Tank Schule in München setzt hier an. Die Beschäftigung mit Themen aus den Bereichen Klimawandel, Digitalisierung, Globalisierung, Urbanisierung, Wertewandel sowie Demographie fördert bei unseren Schülern das Verständnis für die Zusammenhänge und ermöglicht Lösungsfindungen.

 

Am Anfang steht die Idee mit der Überzeugung: Alles ist möglich.

In Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen schaffen wir Lösungen für bestehende und zukünftige Herausforderungen und Weiterentwicklungen von Ideen und bereits bestehenden Technologien. Darin eingebettet findet der Unterricht der Lehreinheite des Grund- und Hauptschullehrplans statt. Es gilt Alltagsprobleme zu lösen, z.B. Zero Waste Modekollektion, Roboter für Senioren, Apps für Menschen mit Behinderungen, Reduktion der Lebensmittelverschwendung und vieles mehr….

Wir stehen nicht vor Problemen, sondern vor Herausforderungen!

Unsere Werte: 

  • Respekt
    Respekt ist etwas, was wir uns verdienen. Er erwächst durch echte Leistungen und Ergebnisse, die alle gewinnen lässt. Das wollen wir unseren Schülern vorleben und sie ermutigen, Respekt zu verdienen.
  • Toleranz
    Wir wollen Demokratie leben. Dazu gehört, dass wir Andersartigkeit nicht nur tolerieren, sondern wertschätzen. Vielfalt soll keine Angst machen, sondern inspirieren. Unsere Schüler lernen, dass andere Meinungen uns anregen. Andere Perspektiven erweitern unseren Horizont.
  • Höflichkeit, Umgangsformen
    Werte sind wichtig im Umgang miteinander. Sie sollen dabei nicht aufgesetzt, sondern ehrlich motiviert sein. Dazu gehört es Menschen zu mögen und ihnen Gutes zu tun – ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern.
  • Hilfsbereitschaft, Unterstützung
    In unserer Wirtschaftswelt herrscht die Meinung der egoistischen Leistungserbringung vor. Sie basiert darauf, dass man selbst schneller und besser erfolgreich sein kann, wenn man andere Menschen überholt. Viele erkennen bereits, dass das nicht der Ansatz zum ganzheitlichen Erfolg sein kann. Sondern, dass es funktioniert, wenn man gemeinsam den Weg geht. Mit dieser Erkenntnis wird klar, dass Hilfsbereitschaft anbieten ein Bestandteil eines erfüllten Lebens ist. Unsere Schüler sollen diese Erfüllung erleben und verinnerlichen.
  • Fehlerfreude
    Fehler machen gehört zum alltäglichen Entwickeln. Sie zu vermeiden verschwendet unnötig Energie. Fehler als Erfahrungsquelle zu sehen und sie als Anstoß für bessere Lösungen zu verstehen, schafft Selbstvertrauen. Ein Fehler ist kein finaler Zustand, sondern ein Baustein zum Erfolg. Wir wollen, dass unsere Schüler dies verstehen und erleben.

Im Mittelpunkt steht die Gemeinschaft mit der Fragestellung: In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?

Die Prinzipien unserer Schule sind:

Achtung des Lerntempos und Lerninteresses jedes Schülers: Jeder Mensch ist einzigartig. Das beachten wir hinsichtlich der Lernziele und des Lerntempos. Die Schüler gehen zum Erlernen neuer Lerninhalte in Unterrichtseinheiten, die je nach Bedarf des Projektes durch Lehrer angeboten werden. Jedes Kind lernt in seinem Tempo und auf seine Art. Lernt er visuell, audio, haptisch, selber machen oder beibringend. Eine Gesellschaft lebt durch die Vielfalt von Individuen. Das beachten wir auch in unserer Schule.

Es wird in gemeinsamen wöchentlichen Jour fixes zwischen Lehrer/Pädagoge und Schüler der Kompetenz- und Wissenstand des Kindes dokumentiert und neue Ziele für die kommende Woche festgelegt.

 

Gemeinschaft: In ihren altersübergreifenden Stammgruppen oder bei der Projektarbeit können die Schüler das Gelernte vertiefen und sich gegenseitig beibringen. Natürlich können sie auch jederzeit die Lehrer – ihre Coaches – fragen.

 

Autonomie und Partizipation: An unserer Schule lehren wir Lerninhalte an Projekten, die für die Schüler nachvollziehbar und sinnhaft sind.  Dabei entscheiden die Schüler mit, welche Projekte sie umsetzen wollen. Aufgabe der Schule ist es dann, die Projekte in die erforderlichen Schritte zu zerlegen, um bereits ganz kleinen Schülern die Teilnahme zu ermöglichen.

Je größer die Schüler, desto eigenständiger werden hier die Projekte erarbeitet und umgesetzt.

 

Reflektion und Selbstvertrauen: In unserer Schule geht es darum, dass wir mit den Schülern herausfinden, wo ihre Talente liegen. Uns ist klar, dass ein Mensch wesentlich produktiver handelt, wenn er nach seinen Talenten agiert. Um den Schülern eine verständliche Beurteilung ihrer Leistungen zu geben, verzichten wir auf Noten und setzen auf schriftliche Beurteilungen, die den Schülern Handlungsweisen zur Verbesserung geben. Zeugnisse mit Noten gibt es nicht, stattdessen erfahren Schüler wie Eltern eine ausführliche Rückmeldung zum individuellen Entwicklungs- und Lernprozess, kurz IzEL genannt. Ganz nach dem Motto: Was ich nicht kann, sind keine Defizite, sondern Potenziale, die ich entwickeln kann. 

 

Im Mittelpunkt – Der Mensch: In unserer Schule arbeiten ausgebildete Pädagogen. Dabei beschränken wir uns nicht nur auf Lehrer, sondern beschäftigen auch Sozialpädagogen, Erzieher und ähnlich anerkanntes ausgebildetes Fachpersonal.

Unsere Pädagogen besuchen nicht nur fachspezifische Fortbildungen, sondern werden regelmäßig auch von Supervisoren geschult, um die Art des Lehrens (Didaktik) zu verbessern und sie sowohl auf das individuelle Lehren als auch auf die Gemeinschaftsprojekte vorzubereiten.

Die Sozialpädagogen kümmern sich um die Beziehung zwischen den Lehrern und den Schülern. Dies geschieht sowohl innerhalb als auch außerhalb des Klassenzimmers. Außerdem werden die Lehrer regelmäßig gecoacht und arbeiten miteinander im Team. Die Lehrer begleiten den Schüler bei der Dokumentation der erworbenen Wissensinhalte und dokumentieren selbst auch den Lernerfolg jedes einzelnen Schülers gemäß Lehrplan.

Zum Impulsgeben, Inspirieren und praxisorientiertem Lehren integrieren wir regelmäßig Experten aus Wirtschaft, Forschung, Kunst und Politik – profitorientierte und gemeinnützige Organisationen gleichermaßen. Zusätzlicher Vorteil ist, dass dadurch die MännerLehrquote erhöht wird.

 

Für die Vielfalt integrieren wir zusätzlich private Personen wie Senioren in unsere Lehrstruktur. Sie schöpfen aus einem tiefen Erfahrungsschatz und leiten die Schüler auch für Projekte an.

 

Das Ziel dieser Schule ist es, selbständige und selbstbewusste Menschen hervor zu bringen, die Verantwortung für das eigene und gemeinschaftliche Handeln übernehmen. Und die mit Mut und Engagement für kreative Lösungen im Hinblick auf das eigene und gemeinschaftliche Wohl in der Zukunft vorangehen.

Das Ergebnis ist neue Wege zu gehen – frei von Versagensängsten hin zum Erfahrungen sammeln und Lösungen finden!

Jedes Kind, das unsere Schule verlässt, soll sicher in den Grundkompetenzen, wie Sprache, Rechnen, logisches Denken und Informationsbeschaffung, sein.  Zu vermittelnde Kompetenzen sind:

  • Projektmanagement
  • Halten von Reden, freies Reden
  • Verantwortung tragen, Fehler machen, aufstehen und weitermachen – Selbstbewusst werden und Selbstvertrauen entwickeln
  • Mut, Zivilcourage
  • Gemeinschaft leben Demokratie verstehen und gestalten

„Man muss nicht alles wissen. Man muss wissen, wo es steht und wie ich an mein Wissen komme.“

In unserer Schule dreht sich thematisch alles darum unsere aktuellen gesellschaftlichen Probleme zu verstehen und zu lösen. Viele unserer globalen und lokalen Probleme sind menschengemacht. Es bedarf der Lösungen, die diese Probleme lösen, um ein friedliches Miteinander zu ermöglichen.

Es geht um bewusste Lebensweise, die Folgen unseres aktuellen Konsums,  Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Zukunftstechnologien.
Wir wollen die Schüler und jungen Erwachsenen nicht mit Fächern, sondern mit interessanten Projekten an diese Themen heranführen und ihnen Kompetenzen vermitteln, die sie befähigen alle Herausforderungen anzugehen, denen sie sich später im Leben stellen werden. Demokratisch entscheiden die Schüler mit, was an ihrer Schule passiert. Vom ersten Tag wird Selbstverantwortung jedes Einzelnen großgeschrieben. Jeder ist selbst für sein Glück verantwortlich. Die Schüler erhalten dabei Hilfestellung durch das pädagogisch ausgebildete Personal, den Experten, die Kooperationspartner.

Und wie sieht das in der Praxis aus?

Gemeinsam entscheiden Schüler und Pädagogen mit den Projektmanagern der Schule, welches Jahresprojekt umgesetzt werden soll. Nach Beschluss der Maßnahmen und dem Zeitplan erstellen die Projektmanager den konkreten Plan und interagieren bei der Umsetzung der Projektschritte mit den Schülern und Pädagogen.
Interaktive Information ist wichtig, damit alle den gleichen Wissensstand haben und aktiv mitwirken können.

Die Räume der Schule bieten viele Möglichkeiten zum selbstorganisierten Lernen. Gepaart mit Lerneinheiten, die die Schüler ermächtigen sollen weiteres Wissen zu erarbeiten, bilden es einen Kreislauf des Lernens: anwendungsorientiert und sinnvoll Interesse spüren – Verstehen wollen – Unwissenheit spüren – Instrumente an die Hand bekommen – Wissen entdecken – selbstorganisiert vertiefen – mehr verstehen wollen – Interesse spüren – …..

Das erste Jahresprojekt der Schüler steht bereits fest: Wir machen unsere Schule schön und gestalten interessensorientiert unsere Umgebung als Inspirationsquelle mit Projekten zu Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien.